Magdalena Meißner

Mein Forschungsinteresse richtet sich hauptsächlich auf soziale Gerechtigkeit in lokalen, nationalen und globalen Kontexten, insbesondere die Verteilung von und der Zugang zu Ressourcen aller Art auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen. Ein weiteres Augenmerk liegt auf dem Zusammenspiel biographischer Ereignisse und der (Selbst-)Ermächtigung und Beschaffung von Zugängen zu (neuen) gesellschaftlichen Räumen.P1000325 (3)

Im Themenfeld Reparieren und Selbermachen interessiert mich besonders der Zusammenhang zwischen nachhaltigen Konsumpraktiken und der Bildung bzw. der Verortung im sozialen Raum.  Warum fallen bestimmte soziale Praktiken manchen Menschen leicht und anderen nicht? Was bedarf es, die eigene „Sicherheitszone“ zu verlassen und neue Praktiken auszuprobieren? Wie stark bestimmen vermeintliche / angenommene / reale Ausschlussmechanismen das eigene Handeln? Diese Fragen möchte ich im Kontext des Reparierens untersuchen und Möglichkeiten eines gerechteren Zugangs zu nachhaltigen Angeboten im Konsumbereich ermitteln.

Nach meinem Studium der Gender Studies an der Humboldt Universität Berlin und der Religionswissenschaft an der Freien Universität Berlin habe ich an der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft und dem Institut für Sozialinnovationen gearbeitet. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Social Justice und Diversity Trainerin habe ich mich intensiv mit Verteilungs- und Anerkennungsgerechtigkeit beschäftigt. Seit September 2017 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt „Repara/kul/tur“ am ZTG der TU Berlin.