Elisabeth Redler

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2012 habe ich, damals noch Leiterin des Hauses der Eigenarbeit, mit Freiwilligen das HEi-Repair Café initiiert; seit meiner Berentung in 2014 führe ich diese Tätigkeit ehrenamtlich weiter. Unsere Erfahrungen habe ich an etliche neue Reparatur-Initiativen im Raum München weitergegeben, und ich nehme an den regionalen und bundesweiten Vernetzungstreffen teil.

Ich möchte meine guten Beziehungen zu SelbermacherInnen in den Werkstätten des HEi und zur Reparaturszene in München und Umgebung dafür einsetzen, dass in diesen Kreisen BürgerwissenschaftlerInnen zur Teilnahme am Forschungsprojekt motiviert werden.
Als promovierte Sozialwissenschaftlerin habe ich mich viele Jahre an der wissenschaftlichen Debatte um die Zukunft der Arbeit beteiligt und dann für die letzten Jahre meiner Erwerbstätigkeit die Arbeit in der Praxis, im Bürgerhaus mit offenen Werkstätten, gewählt. Das wissenschaftliche Interesse an meinen Tätigkeitsfeldern habe ich dabei nie verloren, habe immer dokumentiert, evaluiert und analysiert. Es freut mich sehr, dass wir am Forschungsprojekt Repara/kul/tur beteiligt sind.

Veröffentlichung zum Thema:

Elisabeth Redler, Selbermachen und viel mehr – Anspruch und Realität des Modellprojekts Haus der Eigenarbeit. In: Jaeger-Erben u.a. (Hrsg): Soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum, Wiesbaden: Springer 2017, 343-357